CDU Stadtverband Syke

CDU Syke favorisiert Mietlösung für die Syker Tafel

CDU sieht unberechtigte Kritik des Vereinsvorsitzenden an die Politik

Die Syker Tafel des Kirchenkreises Syke-Hoya hat an den Rat der Stadt Syke den Antrag auf Bau eines neuen Gebäudes für die Tafelausgabe gestellt. Kernpunkt dabei ist, dass die Stadt Syke ein Grundstück zur Verfügung stellt und das Gebäude auf eigenes Risiko und eigenen Kosten baut, um das Gebäude dann für 15 Jahre an die Syke Tafel günstig zu vermieten. Dabei soll die Stadt Syke dabei auch einen jährlichen Mietkostenzuschuss gewähren. Der Kirchenkreis würde sich mit an den Planungs- und Baukosten beteiligen.

Nach eingehender Beratung hat die CDU-FDP-Gruppe im Rat sich gegen dieses Anliegen ausgesprochen.
Die Argumente:
- die Stadt trägt das volle Risiko der Baukosten und der eintretenden Steigerung der Kosten, weil der Kirchenkreis keine Zusage gibt, höher Kosten mitzutragen
- die Stadt vergibt ein Grundstück und errichtet ein Gebäude, was sie selbst gar nicht benötigt
- die Tafel gibt keine Zusage, was nach den 15 Jahren Nutzungszeit passieren soll
- die Stadt kann nicht ein Präsidenzfall schaffen und in Zukunft für alle Vereine Neubauprojekte übernehmen
- es gibt in Barrien an der B6 mit dem ehemaligen Supermarkt Böse ein geeignetes verfügbares Mietobjekt

 

Die Syker Tafel lehnte eine Mietlösung bisher aus nicht überzeugbaren Gründen ab. Der Vereinsvorsitzende hat in der Kreiszeitung veröffentlicht, dass er sich von der Syker Politik in Stich gelassen fühlt. Das ist natürlich eine einfache Sache. Immer wenn ich mein Anliegen auf Kosten der Stadt nicht bewilligt bekomme, werde ich in Stich gelassen. Der Rat hat auch eine Verantwortung für einen fürsorglichen Umgang mit den städtischen Finanzmitteln. Die  CDU lehnt dabei die Aufgabe des Weihnachtsmannes, der alle Wünsche erfüllt, ab.

Die CDU-FDP-Gruppe will die Syker Tafel gern weiterhin Unterstützung anbieten und hat die Mietlösung in Barrien erneut vorgeschlagen und damit eine Alternative aufgezeigt.