Hallenbad erhält keine große Sanierung

13.02.2020, 14:52 Uhr

Mit Stimmen der SPD-Frakto und der Bürgermeisterin hat die CDU-Gruppe im Rat ihren Antrag auf Sanierung des Barrier Hallenbades erfolreich beschließen können. Der CDU-Antrag sieht einen Zuschuss für dringende Reparaturen in Höhe von 250.000 Euro vor. Der Betrieb des Hallenbades soll für 10 Jahre gewährleistet werden.
 

Keine Mehrheit fand in Anlehung an den Forderungen des Fördervereins der Antrag der Freien Wähleremeinschaft auf Unterstützung einer großen Sanierung für rund 1,3 Millionen Euro. Die Stadt sollte dabei neben rund 460.000 Euro Investionszuschuss auch die Bürgschaft für einen Vereinskredit in Höhe von rund 370.000 Euro übernehmen. Außerdem sollte die Stadt das Risiko tragen, wenn die berechnete Eigenleistung des Vereins in Höhe von 300.000 Euzro sowie der Antrag auf Bundesmittel nicht zustandekommen.
 
 Der Förderverein hatte im Voreld dem Rat gedroht, die Arbeit einzustellen, wenn die gewünschte Sanierung nicht finanziert wird.
Vor gut drei Jahren wollte der damalige Rat keine Investitionen in das Hallenbad stecken und sich auf das Hallenbad Syke konzentrieren. Auf Dauer kann der Haushalt der Stadt nicht zwei Hallenbäder unterhalten, war die mehrheitliche Ratsmeinung  seinerzeit. Die Schließung des Hallenbades konnte seinerzeit verhindert werden, weil sich ein Förderverein fand, der den Betrieb in eigerner Verantwortung übernahm.
 
"Aus dieser Sicht hat die CDU-Gruppe mit ihrem Antrag die damalige Linie des Rates bereits zugrunsten des Hallenbades verlassen", so Wilken Hartje, Sprecher der Gruppe.